From Neustrelitz to New Zealand
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Sep

Fischmarkt-Trubel und schlaflose Nächte

geschrieben in Erlebnisse  von admin am 06.09.2008

Unseren allerletzten Tokio-Tag wollten wir nochmal im Alleingang genießen und unser Ziel war der Fischmarkt. Man mag vielleicht denken, dass Pauline und Anne nach dem genialen Dinner gestern abend glücklich und gesättigt ins Bett fallen und vom Riesenbuddha träumen würden, der mit geflochteten Flip-Flops über bunte Tempel hinweg einen Bambushain entlangspaziert. Aber wird Schlaf ja bekanntlich viel zu sehr überbewertet. Das fanden wir auch, und so schlugen wir uns die Nacht mit Beschäftigungen wie Skypen oder E-Mails schreiben um die Ohren, um die erste U-Bahn um 5 Uhr Richtung Fischmarkt zu nehmen, da dort um diese Uhrzeit bereits pure Hektik und allerlei Gedränge herrscht und wir die größten Brocken nicht verpassen wollten.

Dort angekommen war das Gewühle groß und sehr seltsame Fahrzeuge fuhren unnachgiebig ihrer Wege. Also, Vorsicht war geboten, bei jedem Schritt. Und auch wenn wir die Auktion der Großhändler beim besten Willen nicht fanden, gab es so einige Koriositäten und riesige Meereslebewesen zu bestaunen. Als wir dann wieder dem Gedränge entflohen waren, knurrten die Mägen gewaltig, doch an Fisch war nicht zu denken. Obwohl sich Pauline zuvor gedacht hatte, wo könnte man denn Sushi besser probieren, als frisch vom Fischmarkt, waren die Mägen der beiden Europäerinnen ganz anderer Meinung. Die wollten nach 2 Tagen fremdartiger Speisen mal wieder bekannte Nahrung verdauen, sodass nichts aus der Wir-essen-super-frischen-Fisch-Idee wurde. Wir suchten also in der Stadt nach etwas Essbarem, doch so groß Tokio auch sein mag, es ist unmöglich dort um 10 Uhr morgens etwas zu essen zu kaufen, da alle Läden erst zum Mittag öffnen.

Also gings zurück ins Hostel, wo die Taschen gepackt wurden und wir uns dann in Richtung Flughafen Aufmachten. Aus einem geplanten Zwischenstopp in Ueno wurde auch nichts mehr, teilweise aus Erschöpfung und teilweise, weil wir nach 3 Tagen immer noch nicht ganz der Fahrplanlogik Tokios mächtig waren. Im Tokyo Narita International Airport haben wir dann noch die letzen Postkarten geschrieben und verschickt. Kurz bevor wir zum Flugzeug gehen wollten, war die Aufregung nochmal groß, weil sich die beiden Kleinstädterinnen auf dem großen Tokioter Flughafen aus den Augen verloren hatten. Klugerweise sind wir dann beide zum Gate gegangen, wo grade das Bording begonnen hatte und wir uns wiedertrafen.

So, das war genug Aufregung für 3 Tage. Also geht’s ab übers Weltmeer, auf nach Neuseeland!!!

eine Antwort auf “Fischmarkt-Trubel und schlaflose Nächte”

  1. Tina Thompson meint:

    I just wanted to say good work on your site, I like the look and the information was useful.

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